hope_calaris: (Nationalmannschaft)
I'm quite obviously back from the weekend with my parents, and it was nice.

I now have more mosquito bites on my legs than fingers on my hands, and on Sunday my legs were swollen and hurt like nobody's business, but it's getting better now. And how did I get the bites, you may ask? By standing outside the church in Koserow waiting for the play "The Visit" (Der Besuch der alten Dame) by Dürrenmatt to start on Friday evening. The play itself was pretty intense and disturbing. We had seats in the first row, so seeing the actors from only a meter (if at all) away definitely added to the intensity. And I don't mean "disturbing" in the blood and gore kinda way, but that the ideas presented in the play were disturbing: The old lady offers her poor home town 1 billion if one of the town's people kills her former lover who had once made her leave the town in shame. It's a play about the alluring power of money, and how people slowly but surely fall victim to it. The really disturbing part here is that I can't find it in me to say that this would never happen in real life.

I spent nearly the whole Saturday in a Strandkorb on the beach, which was all kinds of amazing. It didn't rain for once (apparently, according to the local channels, we had more rain in July than on the average in 6 months), but it was sunny and warm. I even bought ice cream for me and my brother. I also finished rereading Sean Astin's There and back again, and I still like it quite a lot, because it just feels very honest. There are some passages in the book when I thought "Oh my ... you're an idiot and an asshole!", and he didn't try to find any excuses for his behavior because he knows it was wrong how he behaved back then. Where John Barrowman's biographies are all about TMI (one day, John, one day we'll find out how that thing in the tree worked!) and how amazing he is (and I love that about him, just so you know, John finding himself amazing is one of my favorite things in the entertainment business), Sean Astin's is all about honesty.

I'm also still lacking half of my tv channels thanks to the big thunderstorm a few weeks back, and of course my janitor can't do a thing. Why would he, right? Apparently, I'm not the only one missing ARD and quite a few other channels, and none of the people responsible for our dorm have any idea why. *le sigh* Thank goodness ARD is doing a livestream for the football match Germany vs. Brazil.

PS: [livejournal.com profile] leviathans_moon linked me to these pictures: here and here. I'm slightly freaked out now. Also, I'm really, really in favor of penguin world domination. Just so you know.
hope_calaris: (Stock - Sonnenblume)
Today is a wonderful day.

Livejournal is back -- here is my withdrawal diary )

The sun is shining, I'm planning on spending the afternoon in a chair on the lawn behind the house rereading Sean Astin's There and Back Again, I'll meet the girls in the evening, I've hopefully gotten rid of all the flour in my hair from the photoshoot yesterday (which was a lot of fun, btw, I probably can show you some pictures towards the end of the week), and I'm listening to Coldplay's new single Every teardrop is a waterfall on endless repeat.

Tomorrow, I'll meet Tine So. in Stralsund and we'll go shopping (and if any penguins go missing from the Ozeaneum in the meantime -- it wasn't me!). We'll also decide which holiday home to pick for our vacation in Sweden in September this week. I'm confident we will find one with an interior design that doesn't make me want to commit suicide within five minutes. Seriously, Swedes, you created IKEA -- you have to have a sense for this kind of thing.

On Thursday, I'll see Harry Potter 7.2 in 3D  with my mom (at least if the cinema is still playing it by then. Cross your fingers!), and on Friday I'll go back to Koserow to see a play ("Der Besuch der alten Dame" -- no clue what it is about) with my parents and Gocker.

Hope you all have a good week, too!
hope_calaris: (Despicable me - Whaat?)
Diesen Eintrag gibt es aus zwei Gründen:
Bruderherz #1 hat eine SMS geschrieben und mir mitgeteilt, dass er nichts zu lesen hatte.
Bruderherz #2 wird den Icon lieben (und ich bitte hiermit um einen Kommentar, in dem dieser Liebe Ausdruck verliehen wird -- und mit ich bitte meine ich eigentlich tu es! Und vergiss bitte nicht, meine Jeans einzupacken).

Also ... HGW hat mich wieder. Uni war langweilig (aber okay, war auch Linguistik als erstes Seminar, morgen wird es besser) und ich hab eigentlich keine Lust mehr drauf. Aber hey, es ist ja Licht am Ende des Tunnesl, nicht? Und immerhin weiß ich mit voller Überzeugung, dass ich wirklich Lehrerin werden will. Immerhin hab ich gestern die Mädels wieder gesehen, mich nett unterhalten und wurde von der Ina auch noch bekocht. Und vielleicht übernachtet Isi morgen auch bei mir. Aber das muss sie mir noch mitteilen ^^

Ansonsten ... gewittert es seit Stunden. Und jedes Mal wenn ich denke, das Gewitter ist weitergezogen und ich kann Hugo II wieder ans Netz nehmen wird es plötzlich soooo hell ... das machen die doch mit Absicht. *le sigh*

Und zum Abschluss, eine Empfehlung: A Very Potter Musical. Ich hab mich aufs Köstlichste amüsiert. Und jetzt weiß ich auch endlich, an wen mich Darren Criss mit diesen langen Haaren erinnert -- an Leonard aus The Big Bang Theory! Ha!
hope_calaris: (Glee - Believing)
Wie angekündigt hab ich das Wochenende in Berlin mit meiner Familie verbracht um Nach-Ostern (aka zu Ostern ist es uns zu voll in Berlin, deswegen fahren wir da später hin) zu begehen und es war wunderschön.

Es fing am Freitag nachmittag an, als Gocker mit mir Eisessen ging (ich hab auch nur ein klitzekleinwenig nachgeholfen) und später die Familie eintrudelte. Martin und ich teilten uns eine Flasche Sekt (ich sag's ja, jedes Mal wenn ich in Berlin bin werd ich abgefüllt) und dann ging es los mit Scene It - Stark Trek! Wir hatten seeeehr viel Spaß damit, wenn auch nicht allzu viel Ahnung. "Auf welchem Planeten lässt ein außerirdischer Parasit Cmdr. Lt. La Forge in der Folge 'Der unbekannte Schatten' in eine andere Lebensform mutieren?" ... öhm, wie bitte? (Tarchannen III ist übrigens die richtige Antwort). Allerdings hab ich Martin beim Tie-Break geschlagen und einen romulanischen Warbird vernichtet. Keine Ahnung wie, aber ha!

Am nächsten Morgen und nach einer durchschnarchten Nacht (nicht von mir, so viel sei gesagt) ging es zum Schloss Schönhausen. Das Wetter war übrigens perfekt. Strahlend blauer Himmel - genauso wie ich es gern hab. Unversehens stolperten wir neben dem Schloss auch in das Gelände der Sicherheitsakademie des Bundes - wusste gar nicht, dass wir eine Sicherheitsakademie haben. Nach einem Mittagessen ("Man kann nie genug Salat haben!") und einem Eis für mich ging es wieder zu Gocker, wo die versammelte Familie wie ein Schluck Wasser auf der Couch und diversen Betten und Stühlen hing. Nix los mehr mit der Jugend von heute ... später ging es dann in die Innenstadt. Wenn Gocker dann mal Technischer Leiter ist oder ich mein Buch veröffentlicht habe können wir es uns dann vielleicht leisten, im KaDeWe einkaufen zu gehen.

Den Höhepunkt des Abends stellte dann der Besuch des Musicals "Der Schuh des Manitu" im Theater des Westens da. Ich bin total begeistert von der Ausstattung des Theaters, alles sehr prunkvoll und schick. Das Musical an sich hatte auch eine tolle Ausstattung und war stellenweise sehr witzig, leider haben sie es bei mir mit ihrer schrecklichen Tonabmischung total vergeigt. Erstens war es viel zu laut, so dass ich die Töne stellenweise unrein gehört habe und zweitens hat das Orchester gerade bei Massenszenen alle übertönt, so dass ich kein Wort verstanden hab. Mmmpfffh. Das haben die bei "Zorro" in London damals wesentlich besser hinbekommen.

Auf dem Rückweg mit der S-Bahn bot sich uns dann mal wieder die gesamte Bandbreite des menschlichen Lebens, von Junggesellinnenabschieden bis hin zu auf dem Boden schlafendenen Betrunkenen, die von den Bahnmitarbeitern nach draußen getragen werden mussten ...

Am nächsten Vormittag stieg ich dann auch wieder in die Bahn ein und gabelte prompt eine Baptistin mit dem ominösen Buch "Gespräche mit Gott" auf. Offenbar glaubt deren Autor Neale Donald Walsch, dass er die Eingebungen für diese Bücher (natürlich ist es ne Reihe) direkt von Gott erhält und gibt jetzt alles wieder was der ihm erzählt. Es klang wie eine Mischung aus Hinduismus und den Mormonen ... offenbar ist dieser Mensch berühmt und viele Leute folgen seinen Ideen. Nun ja. Ich wage mir kein abschließendes Urteil, schließlich hab ich das nicht gelesen und was wäre, wenn die Menschheit einfach ihren Glauben an Propheten verloren hat? Wenn wir nur noch die in der Bibel wie Jesaja und Amos anerkennen, aber die von heute einfach ignorieren und für Spinner abtun? Interessanter Gedanke eigentlich.

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Dialog zwischen Gocker und mir:

"Hast du meine Zahnbürste eingepackt?"
"Nein."
"Mhhm."
"Wieso?"
"Ich hab zwar noch eine Zahnbürste hier - aber es ist nicht meine."
"Höhö."
"Mahaan. Jetzt muss ich schon wieder eine neue kaufen!"
"Ich klau nur deine Zahnpasta."

hope_calaris: (Create)
Auf Wunsch eines einzelnen Herrn erfolgt hiermit die Berichterstattung zu Richard Wagners Oper "Parsifal".

Um mal Meg zu zitieren: "Ich bin unterwältigt." Da verbringt man fünf Stunden seines Lebens auf einem Platz (okay, zugegebenermaßen auch im Theaterrestaurant) um seiner kulturellen Bildung Wagner hinzuzufügen und dann ist die Musik nichtmal beeindruckend! Da war kein mitreißendes Thema a la "Der Ritt der Walküren" zu erkennen, sondern vielmehr klang alles eintönig und wurde durch Sprechgesang begleitet.

Aber der Reihe nach.

Das Bühnenbild war tatsächlich minimalistisch. Ein Baumstumpf. Und Kundry hat sich ständig drunter geschmissen, sich darunter hin und hergewälzt oder darunter geschlafen. Gosh, diese Frau ... ich hätte diesen Baumstumpf vielleicht ertragen, wenn sie sich nicht ständig unter ihn geschmissen hätte. Man kann es auch übertreiben.

Im Grunde mochte ich keinen der Hauptdarsteller, außer vielleicht Gurnemanz - aber der hat mich stimmlich nicht überzeugt. Aber zumindest sah er nicht so aus wie ne DragQueen/Mumie/Frankensteins Monster, namentlich Amfortas. Bin ich froh, dass ich keine Alpträume von ihm bekommen hab. Schlohweißes Gesicht, über und über mit Bandagen eingehüllt und auf High Heels ... wer denkt sich sowas aus? WER? Und viel wichtiger: WARUM?

Ich weiß nicht, ob Parsifal so rüberkommen sollte, aber in meinen Augen war er einer der dümmsten Charaktere überhaupt. Der stand 3/4 der Zeit nur auf einem Baumstumpf oder wahlweise an der Seite gegen seinen Speer gelehnt (und zu dem komm ich gleich auch noch). Alle Leidenschaften des Lebens, sein es die von Kundry oder Amfortas, prallten an ihn ab. Er wirkte beinahe unmenschlich.
Was an sich dann wieder eine äußerst interessante Interpretation seines Charakters ist. Was soll es uns sagen, wenn er als Erlöserfigur an einem Karfreitag getauft und gesalbt wird? Soll er der neue Jesus sein? Und wenn ja, was hat das zu bedeuten? Sah Wagner einen menschenfernen Gott, der zwar Gnade walten lässt, aber nicht wirklich etwas mit dem menschlichen Leben anfangen kann?

Ich war ein wenig verwundert darüber, dass wir Titurel zwar zu hören, aber nicht zu sehen bekommen haben. Meines Wissens nach stirbt der erst am Anfang des 3. Aufzuges. Oder sollte das eine Allegorie auf Amfortas, Titurels Sohn, Dilemma darstellen? Gefangen zwischen hier und dort? Nicht ganz da, aber auch nicht wirklich weg? Amfortas möchte ja sterben, da er wegen der Sperrwunde so schrecklich leidet, kann aber nicht, da ihn nur der gestohlene Speer erlösen kann.

Was mich zu einer Frage an meine Flist führt.
Wo kommt das Thema, dass nur die Waffe, die die Wunde schlug, sie wieder heilen kann, noch vor?
Es kommt mir so wahnsinnig bekannt vor. Also los, kramt in eurer kulturellen Bildung nach und helft mir!

Sprachlich hab ich kaum etwas verstanden. Im ersten Aufzug (der uns so unglaublich lang vorkam, dagegen waren die beiden anderen gefühlt eher kurz) ging es noch so halbwegs, aber nachdem ich im zweiten Aufzug erst "Der einst den Spargel legt" verstanden hab und dann fünf Minuten lang den Eindruck hatte, sie singen von "Brot", hab ich mich wieder der Planung meines Romans gewidmet und das Ergebnis:
  • hab eine neue Figur eingeführt
  • hab das Sci-Fi-Element rausgekickt
  • hab festgestellt, dass ich keinen Antagonisten habe! *schock*
  • hab keinen Plan, wie ich meine zwei Protagonisten dazu kriege, zusammen loszuziehen. Person A weigert sich hartnäckig, sich um Person B zu kümmern
Im zweiten Aufzug tauchte auch der Sperr auf ... *seufz* Dachte erst, es wär ein Jedischwert und dann musste ich an mich halten nicht laut los zu lachen. Der sah verdächtig nach Plaste aus und glitzerte (und nicht hübsches, einhornmäßiges Glitzern) und dann fing er an lila zu leuchten oder so. Vielleicht waren es also auch Leuchtstoffröhren. Sah jedenfalls überhaupt nicht wie der Heilige Speer aus. Eher wie der Lächerliche Speer.

Fazit: Tja ... also, es ist Wagner. Bildungstechnisch also wichtig. An der Umsetzung haperte es meiner Meinung nach und meine Meinung rührt nicht daher, dass ich keine Opern mag. "Die Zauberflöte" fand ich zum Beispiel ganz in Ordnung und "Zar und Zimmermann" hat mir richtig gut gefallen, allerdings hat man die wesentlich besser verstanden und die Hauptfigur konnte einen richtig mitreißen und ich erinnere mich heute noch an ein durchaus vollwertiges Bühnenbild.
hope_calaris: (Default)
So, ich meld mich auch mal wieder zur Wort ...

Ich hatte ein schönes und ruhiges Weihnachtsfest. Zum ersten Mal seit über einer Dekade war ich nicht zum Krippenspiel unserer Gemeinde, was ein sehr mekrwürdiges Gefühl ist. Dafür war ich bei der Christvesper und habe als Lektorin gearbeitet (für alle Unwissenden: das bedeutet Begrüßung, Weissagung, Weihnachtsgeschichte und Abkündigungen lesen), was sehr viel Spaß gemacht hat.

Traditionell hab ich die Weihnachtsgeschenke für die Jungs (Fotokalender) erst am 24. fertig gemacht, aber ich wage zu behaupten, dass sie trotzdem schön geworden sind. Ich denke, auch alle anderen haben sich über ihre Geschenke gefreut. Ich war von meinen jedenfalls zum Teil sehr überrascht und generell erfreut.

Da ich "Die Märchen von Beedle dem Barden" geschenkt bekommen habe, les ich mit seit dem ersten Weihnachtsfeiertag jetzt nach anderthalb Jahren nochmal durch HP7 und bis jetzt war ich emotional noch nicht überfordert. Bin stolz auf mich. Und es macht Spaaaaaaaaaß es wieder zu lesen.

Gestern war ich mit Patrick seine Familie besuchen, was lecker (Kuchen) und sehr nett (Familie) war.

Heute gehen Mutti und ich in Wagners "Parsifal" in Dessau und so langsam aber sicher kommt mir das als eine ziemlich dumme Idee vor. Die Kritiken sind zwar gut (wenn auch in entscheidenen Stellen uneins), sprechen aber von einem Bühnenbild, dass nur aus einem Baumstumpf besteht ... *möööp* Zudem geht "Parsifal" nicht wie üblich vier Stunden, nein, er erfreut uns ganze fünf Stunden! Ja ... also ... was tut man nicht alles für seine kulturelle Bildung, nicht? Ich sag mir immer wieder, dass man wenigstens einmal in seinem Leben Wagner auf der Bühne gesehen und gehört haben muss.

hope_calaris: (Pinguine)
Ich war heute im Akademischen Auslandsamt. Ich halte es zwar immer noch für einen Saftladen mit Öffnungszeiten jenseits von Gut und Böse (zweimal die Woche? ZWEIMAL?), aber zumindest wusste wenigenstes eine Person, was ich von ihr wollte als ich "Free Mover" erwähnte. Die Dame am Empfang wusste es zwar nicht, aber zumindest hat sie mich zur richtigen Person geschickt.
Ich frage mich echt, womit die Leute dort sich für ihren Posten qualifiziert haben. War es vielleicht so, dass sie für sonst nichts qualifiziert waren und deshalb dort gelandet sind? Aber das ist nur eine Vermutung.
Jedenfalls hab ich der lieben zuständigen Frau dann erzählt, warum ich sie um ihre kostbare Zeit bringe und sie war ganz überrascht, da das Programm offenbar eigentlich für ERASMUS-Studenten ist, die gerne nochmal ins Ausland wollen und nicht noch einmal über ERASMUS gehen können. Davon stand nur nix im DAAD-Handbuch, was sie dann auch konsultiert hat um sich zu informieren. *headdesk* Ich wusste mehr über das Programm als sie, als ich ihr dann erklärt habe, dass die Übernahme der Studiengebühren nicht mehr zu den Bedingungen des Programms gehören ... schon seit vorletztem Jahr nicht mehr. Also manchmal ... jedenfalls hat sich mich als Bewerberin für das Stipendium aufgenommen - so einfach ging das. Und offenbar bekommen die meisten dann tatsächlich auch ein wenig Geld (und ein wenig ist immerhin besser als nichts).
Ich bin immer noch baff, dass es das jetzt gewesen sein soll. Ich musste nicht einmal einen Antrag ausfüllen. Dabei hab ich das heute geträumt! Und ein Quiz gab es auch nicht - hab wohl doch keine prophetischen Träume. Aber nur für den Fall: Irland hat rund 4,2 Millionen Einwohner.

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Mein Wochenende stand ganz unter dem Thema "Loriot". Am Freitag bin ich mit Gocker und schönen neuen Klamotten ins Schiller-Theater in Berlin gegangen um "Loriots Dramatische Werke" zu bewundern. Es ist herrlich, wenn der ganze Saal schon anfängt zu lachen, bevor der Sketch überhaupt angefangen hat.
Bühne: leer. Licht: aus. Ein Klavier wird reingetragen. Besucher: Lachen.
Dabei war weder die Mutti aus Massachusetts , noch die Überraschung erwähnt worden. Loriot ist halt ein Klassiker.
Allerdings hatten sie auch Sketche, die ich noch nicht kannte. So den mit der Oper "Martha".
Was mich zum Sonntag führt, an dem Patrick und ich im Museum für Film und Fernsehen zur Sonderausstellung über Loriot waren. Stellte sich heraus, dass Loriot mal eine Oper namens Martha inzeniert hat. Aber das beste an dem Museum waren die Leute, die überall gelacht haben. Es ist schön in einen Austellungsraum zu gehen und von schallendem Gelächter begrüßt zu werden.

Nicht zu vergessen an diesem Wochenende ist natürlich das große Fressen die Feier von Gockers Geburtstag. Nur wenn ich zurück denke fühl ich mich schon wieder satt. Ich hab lecker Ente gegessen (und entsprechend meiner Ankündigung natürlich nicht geschafft) und mir ein Eis genehmigt - und ja, egal wie kalt es draußen ist,  Eis kann man immer essen.

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Die zwei Texte, die wir zu heute für unser Sci-Fi-Seminar lesen musste, haben mir tatsächlich richtig gut gefallen (und das nicht, weil der eine einen vielleicht schwulen Jungen als Hauptcharakter hatte). Der eine war zwar urscht lang, aber gut geschrieben und ich fand ihn interessant (oh, heute ist Tine-Minderheiten-Tag, ich seh das Muster) und der andere war vor allem witzig.

So, und jetzt muss ich unser Skript für das Star-Trek-Seminar heut abend nochmal ausdrucken.

hope_calaris: (Beat that!)
Nachdem sich ein Teil meiner Familie beim anderen Teil der Familie und der sich dann wiederum bei mir darüber beschwert hat, dass ich sooooooooo lange nichts mehr in mein Livejournal geschrieben habe, schreibe ich nun heute wieder etwas.

Erstens ...

Die Rückkehr der Jedi-Ritter der Palme. Dass einzige Theatertrauma, das ich habe ("Die Palme hängt falschrum von der Decke!", Nathan der Weise), wurde in "Die Zauberflöte" wieder gezeigt. Dieses Mal gab es zusätzlich auch eine Palme, die horizontal lag. Bääääääääääääh. Ich mag Palmen nicht mehr.

Ansonsten war die Inszenierung aber auch ... außergewöhnlich. Stef und ich haben festgestellt, dass wir prüde Puritaner sind. Ich fand es nicht im mindestens ästhetisch oder passend, dass zwei nackte "Traumfrauen" (denn es war ein Traum) hinter den Palmen (ausgerechnet Palmen) hervor sprangen und dass sich Papagena und Papageno gegenseitig anzüglich ausgezogen haben. Da waren kleine Kinder als Zuschauer im Saal! Die Kostüme waren auch wieder neumodisch (ich sollte langsam aufhören mich darüber zu beschweren, nützt ja eh nichts), das Bühnenbild hat mir allerdings gefallen (war surrealistisch) und die Musik war auch schön ... aber ich steh nun mal nicht so auf Opern, da versteht man immer nichts.

hope_calaris: (Default)
Word hat keinen Humor. Oben rechts gibt es diese kleine Box in der steht "Frage eingeben" ... ich hab vorgestern "Was ist der Sinn des Lebens?" eingetippt und dann will er mir erklären wie Übersetzungen funktionieren ... tss. Ich hätte zumindest "42" als Antwort erwartet.

Dass Werder es schon wieder nicht geschafft hat gegen einen Tabellenletzten zu gewinnen, quitier ich hiermit nur mit einem milden Kopfschütteln. Zumindest hat Mainz mal wieder seinen Gegner alt aussehen lassen und ist jetzt schon auf dem 1o. Tabellenplatz.

Ich war gestern mit meinen Eltern ins Theater um "Romeo und Julia" zu sehen. Mit Mutti hatte ich ja bereits ein Musical dazu besucht und nun wollten wir mal dem Original lauschen. Kurz vor Beginn der Vorstellung (die leider nicht sonderlich gut besucht war, geht öfter ins Theater!) lasen wir Beschreibungen von Neuntklässern über das Stück und sahen uns Bilder dazu an. Und was sahen meine erschrockenen Augen? Den Schriftzug "moderne Inszenierung, moderne Sprache, moderne Klamotten" und ein Hochglanzphoto des Bühnenbilds - eine große weiße Bank ... einzige Kulisse für knapp drei Stunden! Ich hatte mich so sehr auf die Aufführung gefreut, doch da wollte ich nur noch wegrennen. Ich bin Liebhaberin von opulenten, zeitlich passenden Bühnenbildern und Kostümen! Deswegen gehe ich ins Theater und nicht um als Versuchskaninchen für komische Regisseure herzuhalten, die denken modern ist immer toll. Hätte aber gleich stutzig werden sollen als mir auffiel, wieviel relativ junge Leute da waren.
Bei dem ersten realen Blick auf das Bühnenbild verkniff ich mir dann einen Schluchzer (was genau hatte das große Bild des Fuchses zu bedeuten? Wollte der Bühnenmaler sein Gehalt rechtfertigen?) und Mutti meinte, ich solle einfach an die weiße Gartenbank denken. Das tat ich dann auch, aber schon nach wenigen Minuten stellte sich raus, dass diese gedankliche Zuflicht gar nicht nötig war - wider Erwarten war die Inszenierung richtig, richtig gut (natürlich kam sie nicht an "Minna von Barnhelm" ran, aber dieses Stück und diese Inszenierung sind sowieso schwer zu toppen). Mein Dessauer Lieblingstheaterschauspieler (ich gehöre definitiv zum Bildungsbürgertum, nicht nur dass ich Arte schaue [heute wieder ReGenesis, yeah!], nein, ich habe auch noch einen Lieblingstheaterschauspieler ;) hat den Grafen Montague gespielt, war dementsprechend selten zu sehen, aber hat mich trotzdem wieder begeistert mit seiner Darbietung. Julia hatte ein sehr merkwürdiges Kleidchen an, hat aber überzeugend ihre Monologe rübergebracht und wirkte sowieso viel besser als Charakter als Romeo, was allerdings nicht an dessen Schauspieler lag - Julia hatte einfach mehr Text und war irgendwie als Charakter interessanter aufgebaut als Romeo ... muss direkt mal nachlesen, ob das im Originaltext auch so ist oder ob es eine Interpretation dieses Regisseurs war. Romeo hat mir auch sehr gut gefallen, was nicht zuletzt an dem gutaussehenden (nicht ein "Jared-schön", aber ein "ganz-normal-da-sag-ich-nicht-nein-schön") Schauspieler lag. Bei den beiden hat man sich direkt wieder gewünscht, dass die Liebesgeschichte anders ausgeht. Gut gefallen hat mir noch, dass sie ab und an gesungen haben (aber auf Englisch, was ich am Publikum vorbei fand, denn vor allem zum Schluss hatte das Lied doch enorme Bedeutung für die Aussage des Stückes und dass versteht dann nur die Hälfte der Zuschauer) und zum aller ersten Mal in meiner Theaterzuschauerkarriere habe ich den Einsatz von Kunstblut verfolgen können ... nicht schlecht.
Fazit: Trotz Modernität ein gelungener Abend und wirklich, wir alle sollten viel öfter ins Theater gehen ... bildet, ist interessant, bietet Gesprächs/Schreibstoff und man kann mal wieder die Abendgarderobe rausholen.

Heute dann also mein erster Praktikumstag im Kinder- und Jugendtreff. Da Stef in ihrem Keller friert und ich will, dass sie meine Theaterkritik noch liest bevor sie sich wieder ins Warme begibt, hier die Kurzfassung:
Mitarbeiter nett, war heute im Kindertreff, Kinder sind wie Flöhe, Mädchen im Zickenalter sind unerträglich (ich war nie so *hust*), ich hab mich so gut gehalten dass ich für eine Neuntklässlerin gehalten wurde und Puzzlen macht auch noch mit 19 Jahren Spaß.

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